Unser Trinkwasser – von Jan Mößinger Firma SEMP GmbH

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„Unser Trinkwasser“​​

1. Trinkwasser in Deutschland

– Sehr gute Qualität, für alle verfügbar.
– Nachteile: nur max. 72 Std. haltbar, oft hoher Kalkgehalt.

2. Probleme durch Kalk

– Sichtbar: Rückstände auf Armaturen, Verkalkung von Haushaltsgeräten (Kaffeemaschine, Waschmaschine etc.).
– Unsichtbar: Schäden in Rohrleitungen, hohe Folgekosten.

3. Klassische Enthärtungsanlagen (Ionentauscher mit Salz)

Funktionsweise: Calcium/Magnesium werden gegen Natrium getauscht.

Nachteile:
– Erhöht Natriumgehalt, senkt Calcium → gesundheitlich und ökologisch problematisch.
– Enthärtetes Wasser oft nicht für Säuglingsnahrung geeignet.
– Hoher Salzverbrauch (75–100 kg/Jahr), Belastung für Abwasser.
– Hoher Wasserverbrauch, jährliche Wartung nötig.
– Betrieb nur eingeschränkt möglich (z. B. frostfreie Räume).

4. Alternative: Katalytische Wasserbehandlung

Funktionsweise: Calcium- und Carbonationen bilden an einem Granulat kleine Kalkkristalle, die ausgespült werden und nicht mehr haften.

Vorteile:
– Wasserhärte bleibt unverändert, Natrium steigt nicht.
– Keine Veränderung der Wasserqualität → bedenkenlos für alle (auch Babys, Kranke).
– Wartung erst nach 5 Jahren nötig.
– Ökologischer (kein Salz, kaum Abwasser).
– Kein Zustimmungserfordernis durch Vermieter.
– Thermische Regeneration alle 72 Std. bei 85°C.

5. Kostenvergleich (5 Jahre)

– Klassische Enthärtungsanlage: ca. 2000 € Betriebskosten (plus Anschaffung ca. 3000–3500 €).
– Katalytische Kalkschutzanlage: 4000–4500 € Anschaffung, Wartung erst nach 5 Jahren (~400 €).

6. Rechtliche Grundlagen

– Infektionsschutzgesetz (IfSG).
– Trinkwasserverordnung (TrinkwV).
– EU-Richtlinie 2020/2184 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch.

Kernaussage

Während klassische Enthärtungsanlagen mit Salz einige Nachteile für Umwelt, Gesundheit und Kosten mit sich bringen, bietet die katalytische Wasserbehandlung eine nachhaltigere, wartungsärmere und ökologischere Alternative zum Schutz vor Kalk – ohne die Trinkwasserqualität zu verändern.

Vortrag vom 23.09.2025

SEMP Elektrotechnische Anlagen GmbH

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